Jetzt kommt’s drauf an! Zwangsräumung in Linden-Nord verhindern!

Herr N. wird in diesem Winter seine Wohnung verlieren – zumindest wenn es nach dem Willen des Eigentürmers geht. Am Montag den 23. Januar soll der Gerichtsvollzieher die Zwangsräumung durchsetzen.
Herr N. hat unwissentlich nicht mit dem Hauseigentümer einen Mietvertrag geschlossen, sondern mit einem Betrüger, der die Mietzahlungen irgendwann nicht mehr weiterleitete und mittlerweile unauffindbar ist. Obwohl Herr N. seit zwei Jahren in seiner Wohnung lebt, führt das nun dazu, dass er vor der Obdachlosigkeit steht. Eine neue bezahlbare Bleibe zu finden ist für den 60-jährigen schwer. Steigende Mieten, die Umwandlung von Miet- zu Eigentumswohnungen und der Abbau von Sozialwohnungen machen es besonders für Menschen mit geringem Einkommen immer schwieriger eine passende Wohnung zu finden.
Beim ersten Zwangsräumungstermin im Dezember war Herr N. glücklicherweise nicht alleine. Freund_innen, Bekannte und andere solidarische Mitmenschen machten ihrem Unmut über die geplante Räumung Luft und verhinderten, dass der Gerichtsvollzieher den Räumungstitel vollstrecken konnte. Den Erfolg wollen wir wiederholen und Herrn N. weiter unterstützen.

Wir fordern vom Vermieter:

Keine Zwangsräumung von Herrn N.!

Ein neuer Mietvertrag zwischen dem Vermieter und Herrn N.muss her!

Herr N. bleibt in seiner Wohnung!

Kommt am Montag, den 23. Januar um 10:00 Uhr zur Limmerstraße/Ecke Kötnerholzweg zum gemeinsamen Protest-Frühstück und unterstützt Herrn N.!

Wir bleiben alle! Niemand bleibt alleine! Zwangsräumungen verhindern!


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